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Ethnology

Brandon Dotson
The Old Tibetan Annals
The Old Tibetan Annals contain Tibet´s oldest extant history. Primarily a bureaucratic register of events, it is the single most reliable source for the history of the first half of the Tibetan Empire (c. 600-850 CE). This record was maintained more or less contemporaneously with the events it describes, with entries added at the end of each year from 650 to 764. In each yearly entry, the Old Tibetan Annals record information such as the summer and winter residences of the Tibetan emperor, where the summer and winter political councils were convened, who convened them, and what measures were taken. Visits from foreign dignitaries, military engagements, dynastic marriages, the birth of a future sovereign, deaths of important figures, and the performance of funeral rites for the royal family are also recorded. This volume offers an annotated translation of the Old Tibetan Annals along with a transliteration of the Tibetan text and photographic reproductions of the original Dunhuang documents. A long introduction serves to place the Old Tibetan Annals within its cultural and historical context by exploring the history of the Tibetan Empire, as well as its political geography and administrative practices. A set of appendices follows the translation, of which an index of the place names mentioned in the Annals is especially useful. The indices and a glossary render the Annals easily accessible, and the photographic reproductions give scholars access to the original text. Gedruckt mit Unterstützung des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung
$ 83.73
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Hartmut Walravens
Nikolaus Poppe (1897-1991 Briefwechsel mit Walther Heissig (1913-2005)
Walther Heissig (1913-2005) und Nikolaus Poppe (1897-1991) waren die bedeutendsten Mongolisten ihrer Zeit. Heissig stammte aus Wien; er etablierte in Deutschland die Mongolistik als selbständige universitäre Disziplin und schuf in Bonn mit dem Zentralasiatischen Seminar ein westeuropäisches Zentrum; Poppe entstammte einer deutschrussischen Familie in St. Petersburg, war Professor an der dortigen Universität und Mitglied der Akademie. Während des Zweiten Weltkriegs gelang es ihm, nach Deutschland zu kommen; nach dem Kriege lehrte er Mongolistik an der University of Washington, Seattle. Über dreißig Jahre waren die beiden Gelehrten in engem Briefwechsel, in dem sich die eigene Lehr- und Forschungsarbeit, aber auch die Situation der internationalen Entwicklung der Mongolistik spiegelt, die damals besonders an der durch den Eisernen Vorhang bedingten Einschränkung von wissenschaftlichen Kontakten und Kooperation litt. Die Korrespondenz zeigt, wie sich Heissig und Poppe in ihren Interessen und Arbeiten ergänzten - Heissigs Kompetenz war mehr ethnologisch, bibliographisch und literarisch: Er erfaßte systematisch mongolische Texte und bearbeitete sie; er verfaßte eine umfassende mongolische Literaturgeschichte, widmete sich der mongolischen Epik und Motivforschung und entwickelte eine unermüdliche Publikationstätigkeit.Als hervorragender Organisator gründete er einen Sonderforschungsbereich Zentralasien und rief ein zentralasiatisches Epensymposium ins Leben. Demgegenüber war Poppes Kompetenz eher sprachlich, linguistisch, neben literarischen, historischen und volkskundlichen Interessen. Er publizierte vieles durch Heissigs Vermittlung und war der Hauptmitarbeiter des Epenprojekts, für das er zahlreiche Epen ins Deutsche übertrug. So ist dieser Briefwechsel ein wichtiges Dokument der Wissenschaftsgeschichte, das die beiden Persönlichkeiten als Wissenschaftler aber auch als Menschen porträtiert.
$ 51.02
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