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Media / Communication

Alexander Plitsch
Jenseits von Partei-Ideologien
Aufgrund der Abhängigkeit von der öffentlichen Meinung ist die Sprache in der Politik von besonders großer Bedeutung. Demokratische Politik braucht die öffentliche Rechtfertigung und die Legitimation durch Kommunikation. Wer die Wähler für seine Politik gewinnen will, muss so sprechen, dass er verstanden wird und mit seinen Äußerungen im Gedächtnis seiner Hörer haften bleibt. Dabei befindet er sich immer in Konkurrenz zu politischen Gegenspielern, die das gleiche Ziel verfolgen - es kommt zum semantischen Kampf, zum Kampf mit Worten. Ausgehend von der These, dass sich dabei zwischen typischem Regierungssprachgebrauch und typischem Oppositionssprachgebrauch unterscheiden lässt, können die zentralen Fragen dieser Studie so formuliert werden: Worin bestehen die Unterschiede in der Sprache von Regierung und Opposition, bestehen sie unabhängig von Parteizugehörigkeiten und wie verändert sich der Sprachgebrauch der Politiker nach einem Regierungswechsel? Um auf diese Fragen antworten zu können, hat der Autor den Sprachgebrauch im Landtag von Nordrhein-Westfalen von 2004 bis 2006 untersucht. Gegenstand dieser korpuslinguistischen Analyse sind die Plenarprotokolle aus dem gewählten Zeitraum. Sie werden mit verschiedenen sprachwissenschaftlichen Methoden untersucht - etwa auf Schlag- und Schlüsselwörter, Metaphern und Phraseologismen sowie Argumente und Sprechhandlungen. Die Sprache im Parlament ist eine der wichtigsten Formen politischer Sprache - im Plenum treffen Regierung und Opposition direkt aufeinander und debattieren über die Politik des Landes. Der gewählte Zeitraum ist deshalb besonders interessant, da 2005 ein Regierungswechsel stattgefunden hat und die Regierung (SPD und Bündnis 90/Die Grünen) durch die bisherige Opposition (CDU und FDP) abgelöst wurde. Der Autor stellt deshalb die These auf, dass die Politiker nach dem Wechsel unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit die neue Rolle und damit auch den dazugehörigen Sprachgebrauch übernommen haben.
$ 56.26
PC-PDF
122 Seiten
Anne Link
Video on Demand als Distributionskanal in der Spielfilmauswertung
Seit einiger Zeit schon geistert der Begriff Video on Demand (VoD) durch die Medien. Vor allem Unternehmen der Telekommunikationsbranche werben mit dem Zusatzangebot der zum Bezahl-Download bereitstehenden Filme. Aber auch TV-Sender und Kabelnetzbetreiber setzen im Zuge der Digitalisierung des Fernsehens und der flächendeckenden Verbreitung des Internets einige Hoffnung in den neuesten Distributionskanal der Spielfilmauswertung. Filmproduzenten und Rechteinhaber rechnen darüber hinaus mit VoD als einer Alternative zur Online-Filmpiraterie ? ein iTunes der Filmbranche, das möglichst hohe Gewinne generieren soll. Welche realistischen Chancen bietet das Geschäftsmodell Video on Demand? Wie wirtschaftlich kann eine Internetplattform, die ihr Angebot ausschließlich auf VoD stützt, arbeiten? In der vorliegenden Diplomarbeit über Video on Demand als neuen Distributionskanal in der Spielfilmauswertung wird diesen Fragen auf den Grund gegangen und untersucht, für wen sich VoD tatsächlich lohnt. Dabei beschäftigt sich der erste Teil der Arbeit mit den Besonderheiten, Funktionen und Prognosen für den Kino-, Video- bzw. DVD-Markt sowie fürs Fernsehen. Im anschließenden zweiten Teil wird das Geschäftsmodell Video on Demand detailliert erläutert. Technische Spezifika werden erklärt, Marktchancen und ?risiken erörtert. Zu guter Letzt wird im dritten Teil der Diplomarbeit eine Analyse des Filmverhaltens und der Zahlungsbereitschaft der Verbraucher mittels Fragebogens vorgestellt und ausgewertet.
$ 62.80
PC-PDF
115 Seiten
Christian Ries
Der digitale Rundfunk
Die Digitalisierung des Rundfunks stellt die großen deutschen Rundfunkanbieter vor neue Herausforderungen. Bislang besaßen diese eine enorme Macht und Gate-Keeping-Funktion. Für einen Großteil der deutschen Bevölkerung bestimmten über 50 Jahre die öffentlich-rechtlichen Sender der ARD, seit über 45 Jahren das ZDF, sowie seit Mitte der 80er Jahre die RTL- und die ProSiebenSat.1-Gruppe, was über die heimischen Bildschirme Deutschlands flimmerte. Heute am Beginn der Digitalisierung des Rundfunks zeichnet sich eine entscheidende Veränderung ab: Das Internet (IP-TV), Mobilfunknetze (T-DMB, DVB-H, UMTS), digitale Satelliten-, Kabel-, und Antennenplätze (DVB-S, DVB-C, DVB-T) bieten schier unbegrenzte Verbreitungsmöglichkeiten von TV- und Radioprogrammen. Dabei etablieren sich zahlreiche neue Spartensender. Gerade die großen Konzerne versuchen dabei ihre Präsenz zu stärken und generieren Abspielkanäle und neue Sender am Fließband, was fast an die Gründertage des Privatfernsehens erinnert, als die öffentlich-rechtlichen Anstalten versuchten, potentieller Konkurrenz mit neuen Sendern entgegenzuwirken. Bei allen technischen Neuerungen und Möglichkeiten sollte aber eines keinesfalls vergessen werden: Was will der Rezipient, also der Kunde, eigentlich? Möchte er seine Mediennutzung überhaupt interaktiv mitbestimmen oder will er lieber ein überschaubares TV-Programm vorgesetzt bekommen, das heißt, auch weiterhin passiv Rundfunk nutzen können? Funktioniert Fernsehen und das bisherige Mediensystem überhaupt, wenn es kein erreichbares Massenpublikum mehr gibt? Tragen die aktuellen Entwicklungen zu einer Umverteilung der TV-Konsumenten auf neue digitale Sender und Dienste und damit vielleicht auch auf mögliche neue Anbieter bei, was am Ende vielleicht der Meinungsvielfalt zugute käme? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich das vorliegende Buch, welches 2006 als Bachelorarbeit an der Universität Augsburg eingereicht wurde.
$ 49.72
PC-PDF
56 Seiten


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