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Denny Stangneth 
Der stille Luftkampf. Über das Geflecht von Wirtschaft, Rüstung und Zivilgesellschaft im Ersten Weltkrieg am Beispiel der deutschen Luftstreitkräfte 

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Studienarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich Geschichte Deutschlands – Erster Weltkrieg, Weimarer Republik, Note: 1, 7, Fern Universität Hagen (Historisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit versucht bewusst einen anderen Standpunkt in Bezug auf die Bewertung der deutschen Luftstreitkräfte im Ersten Weltkrieg einzunehmen, ohne allgemeine Erkenntnisse in Frage zu stellen. Vielmehr soll die Betrachtung der Zahlen eine Erweiterung erfahren, um herauszustellen, dass sich der Luftkrieg von 1914 bis 1918 und seine Folgen keineswegs durch das Vergleichen der Opferzahlen der Luftangriffe hinreichend beschreiben lässt. Demnach lautet die These der Arbeit: Dem stillen Luftkampf fielen mehr Menschen zum Opfer als den eigentlichen Luftangriffen.

„Russland habe die vollständige Lufthoheit über die Ukraine erlangt“, war am 25. Februar 2022, nur einen Tag nach Beginn des russischen Überfalls auf die gesamte Ukraine, auf der Webseite der Deutschen Welle zu lesen. Darin lässt sich eines der wenigen Merkmale der Kriegführung des 20. Jahrhunderts erkennen, das auch im 21. Jahrhundert unzweifelhaft Gültigkeit hat: Lufthoheit bedeutet Kontrolle. Egal in welchem Verhältnis sich Land und Wasser über das Kriegsgebiet verteilen, der Luftraum ist zu einhundert Prozent über dem gesamten Gebiet. Die Kontrolle desselben ist daher das logische militärische Ziel. Diese Erkenntnis erwuchs im Laufe des Ersten Weltkrieges, der die Durchbruchphase der Kriegführung in und aus der Luft markiert.

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Sprache Deutsch ● Format PDF ● Seiten 24 ● ISBN 9783346680600 ● Dateigröße 0.5 MB ● Verlag GRIN Verlag ● Ort München ● Land DE ● Erscheinungsjahr 2022 ● Ausgabe 1 ● herunterladbar 24 Monate ● Währung EUR ● ID 8473582 ● Kopierschutz ohne

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